Dienstag, 2. November 2010
Formen-des Denken(s)
Was tue ich zuallererst, wenn ich es tu?
Besinnen.
Anfängliches Sinnen beginnt zu Be-Sinnen.
Und in dieses Be-Sinnen strömt etwas ein, so als würde ich einem Laser die Energie des Lichts geben, damit er es bündelt.
Ich lasse etwas in mich einströmen, oder ich stelle mich in dieses Strömen und lausche, um besser be-sinnen zu können.
Ein ungeformtes Raunen, ein Rauschen zunächst, was in mich einströmend mich umströmt.
Ich bedarf dieser Energie, dieser Bewegung, um sie formen zu können.
Je mehr ich so sinne entsteht, erwächst eine kreative Umgebung, die zu mir zu sprechen beginnt, in dem Maße wie ich mich ihr selbstlos gebe und anvertraue.
Erst dann bilden sich Fragen, die mich mich lenken lassen, weil sie Formen zeigen, die mich wacher machen.
Ich vermag genauer hinzusehen und genauere Fragen zu form-ulieren.
Ein Gespräch entwächst dem anfänglichen rauschenden Raunen.
Ich werde inspiriert.
Und wache dahinein auf.
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13 Kommentare:
Nun habe ich dich gefunden! Scheint ein gemütliches Blog zu sein, der Veröffentlichungsdichte nach zu schliessen.
Herzlich willkommen.
Tja, ist irgendwie ein Phänomen der Zeit, das mit der Dichte :)
Aul
Und bei Dir kommt man dafür gar nicht mehr rein. Nimmst Du´s wieder ganz gemütlich oder ganz geheim ...
?
Herzlich willkommen Manfred
Schön, dass Du hier bist. Ich war auch grad da. = )
Hi Bewusst.Sein,
ich kann es gerne auch nochmal extra erklären: Google ermöglicht es dem selbstverantwortlichen, demokratie- und wertebewussten Menschen des Informationszeitalters, über seine Privatdaten selbst zu bestimmen, auch wenn es einem von "Freunden" keineswegs immer leicht gemacht wird. Du kannst gerne all deine EIGENEN Fotos und Daten in iNet stellen, wenn du das als richtig und besonders hilfreich empfindest.
Hi Manroe,
ich Be-Sinne mich grundsätzlich wenn der Tagesablauf es zulässt!!!!
Oh liebe AUL *staun*
Über Google weiß ich Bescheid. Doch Du darfst gerne es mir noch einmal erklären : )
Ja, es gibt Freunde und Freunde. So ist das Leben nun mal. Mal ist die Tür offen, mal ist sie verschlossen. Daran ist nichts tragisch, außer ich täte es als tragisch empfinden.
Ist doch schön, wenn wir uns hier begegnen können ...
"ich Be-Sinne mich grundsätzlich wenn der Tagesablauf es zulässt!!!!"
Na das ist doch was :)
Hi Manroe,
am Ende der Woche sind die Batterien leer, müssen wieder aufgefüllt werden...
Ich fühl mich so ausgelaugt und leer keine Inhalte mehr zu teilen.
Und sonst arbeite ich jetzt wirklich viel
Arbeiten tu ich auch viel und ich kenne es durchaus, dies mit der leeren Batterie.
Wenn man keine Inhalte mehr zum (mit)-Teilen hat, dadurch -s.o.-, dann kann es auch daran liegen, dass man aus Gewohnheit um eines Teilen Wollens nach vorn schaut, dorthin, wo das, was man teilen möchte zumeist sich befindet, zumindest in der inneren Wahrnehmung, dorthin, wo das Auge hin"fällt"(?).
So gesehen, "teilen" tut man immer "vorn", aber die Nahrung kommt vom Umkreis und fliesst ein, gerinnt in Bilder einer Wahrnehmung , die sich dann teilen lassen, mit-teilen.
Fragendes Bewusstsein ist zumeist auch besser als ein suchendes(?)
Fragende Haltung lädt die Batterien wieder auf. Das echte Fragen hat auch was vom Schlaf, dem sogenannten "kleinen" Tod. Allerdings wäre er in diesem Sinne jetzt nicht der kleine Tod, sondern der "mittelgrosse", weil, der wahrhaft kleine Tod wäre das wahre Fragen, dem zeitweiligen Loslassen jenes Suchens, das genau betrachtet etwas haben möchte, was wiederum erst dann sich bei mir vorstellt, wenn ich frage, wirklich frage, denn dann beginnt es zu fliessen.
Ja, das kann ich alles verstehen. Nach vorne schauen! Aber guck, mir kommt vor, als hätte man alles schon x mal gesagt. So viele Male!
Tja und genau darin steckt ein Rätsel, vielleicht für den Ätherleib?
Hallo Manfred
Ich habe mich schon lange nicht mehr über einen Beitrag so sehr gefreut, wie den obigen von Dir. Da gibt es nichts mehr hinzu zu fügen. Das ist einfach authentisch und offen, unmittelbar den Blick weisend.
Besonders Dein Verweis auf den Laser, dem Du die Energie des Lichts gibst.
Frage: Was ist der Quellort des Lasers in Dir?
Und: Licht und Wille....!!!!?
Schön, dass ich Dich wieder gefunden habe, denn ich von meiner Seite aus hätte es sehr bedauert den Kontakt zu Dir zu verlieren. Gewiss, Du könntest mein Verhalten Dir gegenüber in der Vergangenheit in einem gewissen Sinn als Zurückweisung empfunden haben, aber es war mehr eine willentlich gesetzte Provokation an Dich. Ich habe immer gespürt, dass so viel mehr in Dir steckt und jetzt kommt es heraus. Einfach schön!
Auf ein fragendes Tasten und Forschen mit Dir und Anderen hier.....!
Bernhard Albrecht
Hallo Bernhard, schön Dich hier zu vernehmen. Naja die Vergangenheit... :)
Forschen und Tasten, nur so kommt man wohl wirklich voran und vor allem miteinander.
Der Quellort des "Lasers" in mir, begrifflich würde ich sagen das/mein Ich mit oder in willentlich lenkendem Bewusstseinsraum, alles dann als eine wirkende Einheit erlebend, aber dennoch differenzierend bemerken könnend.
In der inneren Wahrnehmung müsste ich das aber ein wenig anders beschreiben, aber dann werden es beschreibende Bilder sein.
Ja, Licht und Wille --, ersteinmal lediglich Begriffe, die man zwar versteht und mit ihnen auch mehr oder weniger umzugehen weiss...
Ich habe den inneren Eindruck, wenn ich in obigem Sinne sinne, nimmt in selbigem Maße das Licht zu, oder erscheint insofern als Licht, als dass ich halt dann mehr und mehr wahrnehme, differenzierter auch und mein Fragen ausgestaltender, als ein durch mein Sinnen bewirkendes Licht, man könnte sagen, durch meine diese Aktivität bringe ich selbst Licht hervor, oder es offenbart sich mir wie im Gespräch als ein solches, das ich dann "Licht" nenne, weil ich es in diese sinnenbeginnende Dunkelheit bringe durch mein Sinnen.
Und der Wille dann wäre für mich in diesem Sine jetzt die formgebende Instanz/Kraft, wenngleich es eigentlich ja das Ich ist, aber es muss halt mit "etwas" arbeiten.... Irgendwie auch hat es was von einer Brille vermittels derer ich genauer und zielgerichteter verdichte um einer besseren Klarheit willen. Eine irgendwie auch lenkende Kraft mit der ich durch mein Ich (als Laser) die benötigte und erforderliche Energie bündele. Aber es ist schwierig dies hier auseinander zu pfriemeln, eben weil mit gleitenden Grenzen alles miteinander verwoben ist. Also irgendwie so: Greife ich mit meinen Händen oder nehme ich meine Hände, um greifen zu können. Beides ist richtig. --- Erstmal so, mehr oder weniger in Kladde ;)
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