Freitag, 8. April 2011

Energie



Mir kommt da noch ein Bild zugeflogen, Energie, was ist das eigentlich?

Das Bild sagt mir, oder fragt mich, was ich davon halte: "Göttliche Gedankenkraft(?), unform-uliert(?) Weil sie es, was auch immer, ermöglicht(?)

Angeschaut würde man sehen, dass wir und die Schöpfung im göttlichen Gedankensein uns befänden und in uns die vom Prinzip her gleiche "Energie" pulst, wartet, nährt.

Energie ist ja eine, die reine Kraft, "wartendes" Leben könnte man sagen, die Möglichkeit zum Leben, zum Schaffen.

Und da wir inkarniert sind, also herausgezogen aus Gottes unmittelbarer Energie, fragen wir uns "da Draussen", also "hier", was Energie denn ist, diese merkwürdige "Substanz", die in uns ist, die alles erschafft.

Nimmt man sie, bündelt man sie, wie ein Laser, dann "brennt" man mit ihr in die sogenannte Wirklichkeit die Realität. Energie als Schöpfungs"substanz". Oder Licht als unsichtbare Sichtbarmachung, Schöpfungsinstanz eben.

Denken, Fühlen und Wollen wären nur die lenkende Instanz für das Bündeln jener Energie, die dann erschafft.

...inspiriert durch Monika

Dienstag, 15. Februar 2011

Zwischen Raum und Zeit



Im Körper, inkarniert, bin ich gebunden an Raum und Zeit, wie immer das funktioniert, ich weiß es nicht. Aber weil dem so ist, sind auch unsere Gedanken und Gefühle und Erlebnisse diesem Raum-Zeit-Erleben angepasst. Wir denken und fühlen in Strecken, wenn ich das jetzt mal als Bewegung in Raum und Zeit sehe. "Letzte Woche, da hatte ich..." "In der nächsten Zeit, da möchte ich..." Ich selbst befinde mich im Verhältnis zu solchen Gedanken in einer gewissen Entfernung, sowohl räumlich als auch zeitlich.

Habe mir grad bei einem Spaziergang vorgestellt, warum auch immer(?), was ein Bergsteiger wohl erlebt, wenn er tödlich abstürzt. Ob er wirklich große Schmerzen erlebt, oder seine Angst vielleicht sogar mächtiger ist -- und wenn er dann "aufwacht", vom Körper befreit und sich vielleicht wundert, daß er keine Schmerzen hat und spontan dann vielleicht denkt, nochmal Glück gehabt, bis er plötzlich merkt, weil er seinen Körper da liegen sieht und er sich nicht rührt, daß er vielleicht tot ist(?)

Jetzt wird er doch wohl frei sein von Raum und Zeit und dennoch erleben, ohne Raum und Zeit. Wird er dann nur erleben können, was ihm durch seine Geistseele zieht? Immer nur das, was er gerade erlebt, erleben kann? Man kann ja nur erleben, was man erleben kann(?) Immer, alles, nur gegenwärtig.

Liegt es vielleicht daran, daß, wenn man Kontakt zu Verstorbenen hat, bekommen kann, möchte, sie NUR gegenwärtig erreichbar sind, ganz unmittelbar und vielleicht daher das Erleben kommt, daß sie immer da sind, an den Schnittstellen gegenwärtigen Erlebens, weil es keinen Raum gibt, keine Zeit, sondern NUR das, was man wahrnehmen kann?

Sonntag, 6. Februar 2011

... bevor ich es nicht wußte!

Dieser Satz läßt sich vermittels Sprache darstellen. Aber was sagt er aus? Kann ich ihn auf mich anwenden? Und wo bin ich dann?

Sonntag, 30. Januar 2011

Oh Du mein Verstand!



Ach, da bist Du ja, ich habe schon so lange nach Dir gesucht, ich habe etwas in mir getragen, so ein unbestimmtes Bild, das mit mir zu sprechen versuchte. Ich habe es anfangs gar nicht so recht bemerkt, weil ich dachte, so sieht es halt aus, in mir, wenn ich da hinschaue, das ist wohl so. Aber mit der Zeit kristallisierte sich etwas heraus aus diesem inneren Panorama, dieser Kulisse für mein Dasein, mein farbiger Schatten, meine Echos, meine Heimat. Aber da war so ein bestimmter Klang, bis hin zu Stimmen einer Sprache, die man so nicht kennt, Sprache deshalb, weil es mich anzusprechen schien, eine ganz bestimmte Bewegung, eine Form, als wolle sie mich auf etwas verweisen. Oh Gott, wie blind man eigentlich ist, wie schwer es doch ist, sehen zu können was man sieht, sich ansprechen zu lassen von sich selbst, nur weil es kein grammatisches Deutsch ist? Oh Du mein Verstand, Du sollst mir dienen, nicht mich beherrschen, Ich sage Dir, auf was dein Sinn sich richten soll. Oder hattest Du bislang keinen Ansprechpartner?

Sonntag, 14. November 2010

Alles lebt



Man stelle sich mal vor, wir hätten keine Sprache.
Wie würden wir uns bewegen innerhalb unserer Erlebnisse ohne das Ausdrucksmittel einer Sprache?
Wie würden Begegnungen verlaufen, wenn der erlebte Innenraum keinen Kanal hätte, um sich verständig mit-zu-teilen?
Würden wir platzen oder an uns selbst ersticken?
Wie würden Erlebnisse zu Erfahrungen werden?
Ginge es?

Blieben wir in uns allein mit uns, wären wir dann wirklich allein?
Könnte man ein Fortschreiten mit uns allein als Selbsterkenntnis bezeichnen?
Erlebtes erleben, erleiden, --- ?

Dann bilden wir uns Benennungen, vergeben sie, damit wir uns orientieren können, wenn wir uns mit-teilen, weil wir es wollen müssen, um mit dem klar-zu-kommen, was wir erleben.

Und dann form-ulieren wir uns eine Sprache.
Wenn ich andere Sprachen höre, japanisch oder chinesich z.B., dann wundere ich mich jedesmal, was sich alles verstehen lässt.

Ihre Kernpunkte sind dann die Begriffe, gebildete Objekte, so nennen wir dies und das verbinden wir damit.
Begriffe gliedern und unterscheiden, um einer Gesamtsicht willen, um eines Überblicks, einer Handhabbarkeit willen, wir sollten sie fast heilig hüten, denn sie haben die Kraft, uns aus dem "Irrgarten" zu führen in dem wir stecken.

Wir sind umgeben von lebendig webenden ... --- ... welche Sprache ist das? Wer oder was spricht da?

Dienstag, 2. November 2010

Formen-des Denken(s)


Was tue ich zuallererst, wenn ich es tu?
Besinnen.
Anfängliches Sinnen beginnt zu Be-Sinnen.
Und in dieses Be-Sinnen strömt etwas ein, so als würde ich einem Laser die Energie des Lichts geben, damit er es bündelt.

Ich lasse etwas in mich einströmen, oder ich stelle mich in dieses Strömen und lausche, um besser be-sinnen zu können.
Ein ungeformtes Raunen, ein Rauschen zunächst, was in mich einströmend mich umströmt.

Ich bedarf dieser Energie, dieser Bewegung, um sie formen zu können.
Je mehr ich so sinne entsteht, erwächst eine kreative Umgebung, die zu mir zu sprechen beginnt, in dem Maße wie ich mich ihr selbstlos gebe und anvertraue.

Erst dann bilden sich Fragen, die mich mich lenken lassen, weil sie Formen zeigen, die mich wacher machen.
Ich vermag genauer hinzusehen und genauere Fragen zu form-ulieren.
Ein Gespräch entwächst dem anfänglichen rauschenden Raunen.
Ich werde inspiriert.

Und wache dahinein auf.

Montag, 1. November 2010

Dass das geht ?!?


Wenn man erlebend bemerkt, daß man in der Unpünktlichkeit Diebstahl begeht.

Wenn man sich fragt, was man wie und warum tat, statt pünktlich gewesen zu sein, wo man war und ob man eingeschätzt hat was es bedeutet hat.

Wenn man die Substanz spürt, die verlorengegangen ist, beim Unpünktlichsein, dass man da vielleicht ein "Loch" gerissen hat (?)

Wenn ich mir im Frühjahr eine Blüte anschaue, an einem Apfelbaum und nach einiger Zeit sehen kann, wie es zwischen Stiel und Blüte dicker wird. Und sich innerlich staunend fragt, wo diese Substanz herkommt, diese Substanz, die zum Apfel wird und der Baum doch der gleiche bleibt (?) -- und dass es keine Kirsche wird, sondern ein Apfel, staunend sich fragt ohne "wissenschaftlich" irgendwie herumfaselt, wie das angeht. An dieser Stelle wünsche ich mir im Alphabet ein Staunzeichen, zusätzlich zum Fragezeichen.

Wenn man sich mal fragt, wie fragen geht und vor allem dass es geht, genau betrachtet vielleicht sogar nur durch fragen (?) Was tue ich, wenn ich frage und was geschieht dadurch?

Ist fragen auch gleich denken?
Kann man denken, wenn man nicht gefragt hat?

Wo geht es hin, was ich angefragt habe, wie "fange ich es auf" ? Wer/was bringt mir was entgegen ? Ist es so ?

War es ein Zwiegespräch, ein Gespräch, oder war ich ursächlich Schöpfer? Wie geht das, ohne gleich alles mit Begriffen zu bombardieren und zu erklären, denn, vielleicht stimmen sie gar nicht, die Begriffe? Bekomme ich nur durch Denken eine Antwort?(!)?

Wie verstehe ich ? -- ?
Tue ich da etwas oder geschieht da etwas mit mir?

Welche "Werkzeuge" sind mir gegeben, um mich hier zurecht zu finden ?

Ist z.B. Moral nur ein Begriff ? Gibt es überhaupt einfach nur Begriffe ? Liegt es vielleicht am falschen Gebrauch von Begriffen, dass unsere Natur zu verdorren beginnt ?